Existenzgründung

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Guter Rat ist nicht teuer, zahlt sich am Ende aber aus:

Hilfreiche Tipps für Existenzgründer, Teil 1

Endlich der eigene Chef sein, davon träumen viele. Und einige trauen sich sogar den Schritt in die Realität und machen sich selbständig. Doch es gibt Einiges zu beachten, um mit der Existenzgründung keine Bruchlandung hinzulegen. Hier der erste Teil unserer Tipps für angehende Unternehmer:

Erst Nachdenken, dann Handeln.

Nicht jeder ist der geborene Unternehmertyp. Nicht jeder ist diszipliniert genug oder kann mit Risiken umgehen. Viele Menschen bauen naturgemäß eher auf Sicherheit oder brauchen jemanden, der ihnen sagt, was wann und wie zu tun ist. Diese Menschen sind sicher besser in einem Angestelltenverhältnis aufgehoben und tun sich mit einer Selbständigkeit keinen großen Gefallen. Deshalb sollte man sich, bevor man ein Unternehmen gründet, ganz genau fragen, ob man das Rüstzeug mitbringt, um erfolgreich zu wirtschaften und vor allem, ob man mit den Konsequenzen, die das Unternehmertum mit sich bringt, glücklich wird. Auch wenn es nicht einfach ist, solche Fragen gegebenenfalls mit „Nein“ zu beantworten, sollte man doch ganz ehrlich zu sich sein. Beantwortet man die Fragen guten Gewissens mit „Ja“, kann es an die Planung gehen.

Gut geplant ist halb gewonnen.

Auch wenn dem Sprung in die Selbständigkeit oft ein Bauchgefühl zugrunde liegt, sollte es in der Umsetzung doch eher eine Kopfentscheidung sein. Ein fundierter Businessplan ist das A und O für den unternehmerischen Erfolg. Dem zugrunde sollte eine ausgiebige Analyse des Marktes und der Geschäftsidee stehen:

Wer braucht mein Produkt oder meine Dienstleistung? Zu welchem Preis muss ich es anbieten, um rentabel zu sein? Wer ist bereit, den Preis dafür zu zahlen? Zielgruppenbestimmung. Wer bietet etwas vergleichbares an? Wie unterscheidet sich mein Angebot von anderen? Hat es ein Alleinstellungsmerkmal, einen sogenannten USP? Finde ich an meinem Standort ausreichend Kunden? Kurzum: Mitbewerber- und Standortanalyse. Wenn nach den ersten eigenen Überlegungen die Geschäftsidee noch immer überzeugend klingt, sollte man sich in einem der zahlreich angebotenen Existenzgründerseminaren Rat und Unterstützung suchen. Sicher gibt es dort auch Feedback zum Konzept und nützliche Hinweise zu Fördermöglichkeiten und Präsentation der Idee.

Mit den Kräften haushalten.

Klar, eine Unternehmensgründung erfordert vollen Einsatz und jede Menge Energie. Man muss vieles gleichzeitig und vieles auch ganz alleine leisten. Schließlich heißt es nicht ohne Grund im Volksmund, dass sich das Wort Selbständigkeit aus „selbst“ und „ständig“ ableitet. Doch auch wenn es sich manchmal sicher nicht vermeiden lässt, an und auch über die Grenzen zu gehen, sollte man in erster Linie seine Grenzen kennen und respektieren. Das gilt für die finanziellen genauso wie für die persönlichen. Schließlich müssen die Kraftreserven für eine lange Zeit reichen. Deshalb ist es auch wichtig, das Privatleben nicht ganz zu vernachlässigen. Geschäftlicher Erfolg zahlt sich nicht aus, wenn er über der Familie, der Partnerschaft oder dem eigenen Wohlbefinden steht. Work-Life-Balance ist das Stichwort, dass es zu beherzigen gilt. Ausgewogenheit von beruflichem Einsatz und privater Entfaltung. Deshalb sind Verschnaufpausen und Regenerationszeiten besser von vornherein einzuplanen.

Ebenso vorausschauend sollte man als Existenzgründer bei der Finanzplanung sein. Beim Startkapital empfiehlt es sich deshalb, so zu kalkulieren, dass eventuelle Anlaufschwierigkeiten aufgefangen werden können. Nicht jede Geschäftsidee ist schlecht, nur weil sie nicht auf Anhieb zündet. Manchmal braucht man einen etwas längeren Atem, bis das Business erfolgreich läuft. Diese Phase gilt es zu überbrücken und durchzuhalten.

Geschäft und Privatleben trennen.

Nicht nur für das eigene Wohlbefinden ist die Trennung von Beruflichem und Privatem ein Segen. Auch für die Finanzen zahlt sich dieses Prinzip aus. Gerade bei Einzel- und Kleinunternehmern kann es schnell passieren, dass man mit privaten und geschäftlichen Ausgaben durcheinander kommt. Wann ist es nur eine schnelle Mittagspause und wann ist es ein anrechenbares Geschäftsessen? Wieviele Kilometer ist man dienstlich mit dem Auto unterwegs? Und welcher Anruf war wirklich privat? Um beim Finanzamt später nicht in Erklärungsnot zu geraten oder am Ende gar Geschäftsausgaben aus der eigenen Tasche zu berappen, ist es sinnvoll, getrennte Kassen zu führen. Eine korrekte Dokumentation der Ausgaben und das akkurate Verwahren von Rechnungsbelegen helfen dabei. Am besten, man schiebt solche buchhalterischen Notwendigkeiten nicht auf die lange Bank, sondern erledigt sie zeitnah – bestenfalls im Anschluss oder noch am selben Tag.

Mit kontool ist das Ganze übrigens kinderleicht.

Alle Einnahmen und Ausgaben können sofort aktualisiert werden. Durch die mobile Anwendung hat man seinen Kostenstand und sämtliche Unternehmenskennzahlen sofort und umfassend im Blick. Mehr noch: Es lassen sich per Fingertipp und personalisiertem Dashboard in Sekundenschnelle Vergleichswerte, Analysen und Forecast ziehen.

Christoph Lungershausen
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