Büroräume

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Muss es zur Gründung des Unternehmens ein eigenes Büro sein?

Klare Antwort: Nein!

Eigene Büros sind schön für einen Unternehmensstart und zeigen, dass man am Markt präsent ist. Jedoch haben sie einen entscheidenden Nachteil und zwar die Kosten. Neben den Investitionskosten für die Suche, die Möblierung, der Technik und dem Personal sind gerade die monatlichen Kosten für Miete und Unterhalt einer der entscheidenden Kostenpositionen. Hinzu kommen die Kosten für die Strom- und Wasserversorgung, Festnetz- und Onlinezugangskosten, Gebäude- und Hausratversicherungen, Reparatur- und Wartungskosten und Reinigungskosten. Unabhängig von der Geschäftsentwicklung sind somit ab dem ersten Tag Fixkosten vorhanden, die sich in den meisten Fällen aufgrund eines langfristigen Mietvertrags nicht kurzfristig senken lassen können.

Welche Alternativen gibt es für Unternehmensgründer, Startups, Dienstleister und Freelancer?

  • Homeoffice
  • Gründerhäuser/Startup-Büros
  • Professionelle Bürodienstleister

Der Start im Homeoffice ist die schnellste und kostengünstigste Variante. Hat aber den Nachteil, dass eher schlecht Mitarbeiter integriert werden können. Die zweite Alternative sind sogenannte Gründer- oder Startup-Häuser. Hier sitzen viele Jungunternehmer aus verschiedenen Branchen und Kulturen zusammen. Dazu gibt es entsprechende Büroräume und/oder Bürodienstleistungen. Ein grundlegender Vorteil ist die Vielfalt an unterschiedlichen Unternehmen innerhalb dieser Räume. Hier sitzen Gleichgesinnte mit denen man sich austauschen und gegebenenfalls auch gemeinsame Projekte umsetzen kann. Positive Begleiteffekte sind, dass sich dadurch Synergien ergeben und schnell nützliche Kontakte geknüpft werden können.

Als dritte Alternative bieten sich professionelle Bürodienstleister an. Dort gibt es die komplette Infrastruktur und es können unterschiedliche Dienstleistungen wie Post- und Telefonservice etc. dazu gebucht werden. Im Normalfall haben diese Bürodienstleister einen eigenen Büroraum für den Unternehmer.

Die Alternativen 2 und 3 lassen sich erfreulicherweise in den meisten Fällen kurzfristig kündigen. Das bringt Sicherheit und schafft Flexibilität. Nichtsdestotrotz sollten Sie Ihre Kosten im Blick behalten und entsprechend Ihrer wirtschaftlichen Lage entscheiden, ob Büroräume für Sie einen Vorteil ergeben oder nicht.

Christoph Lungershausen
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