Denkfehler, der unserem Erfolg im Weg steht

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Der Harvard-Professor Shawn Achor  beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage, was Menschen glücklich macht. Durch seine Forschung hat er außerdem die sehr spannende Erkenntnis gewonnen, was Menschen erfolgreich macht – denn beides hängt unmittelbar miteinander zusammen.

Achor stellte fest, dass wir beruflich viel erfolgreicher sein können, wenn wir glücklich sind. Unser Gehirn ist in einem positiven Zustand schlichtweg produktiver – und zwar um 31 Prozent produktiver als in negativem Zustand.

Doch wie funktioniert das?
Wir glauben, dass wir erfolgreicher sein werden, wenn wir härter arbeiten. Je härter wir arbeiten, desto erfolgreicher werden wir sein. Und je erfolgreicher wir sind, desto glücklicher werden wir sein. Doch das ist ein Trugschluss, wie Achor erklärt.

Nachdem der Wissenschaftler drei Jahre lang insgesamt 45 Länder bereist und dort mit Schulen und Unternehmen zusammengearbeitet hat, kann Achor sagen: Der Irrglaube, dass härtere Arbeit zu größeren Erfolgen führe, existiert überall und zieht sich durch alle Formen der Kindererziehung und des Managements.

Es muss also ein Umdenken her; ein neuer Blick auf das, was wir als Erfolg definieren. Anstatt unser Glück davon abhängig zu machen, welche Ziele wir in der Zukunft erreichen, sollten wir versuchen, im Hier und Jetzt Zufriedenheit zu finden.

Denn dann passiert ganz automatisch etwas Erstaunliches:
“Wenn wir einen Weg finden, im gegenwärtigen Moment positiv zu sein, dann funktioniert unser Gehirn besser, sodass wir in der Lage sind, härter, besser und intelligenter zu arbeiten”, sagt Achor.

Wer glaubt, dass das leichter gesagt als getan ist, irrt sich. Der Forscher kann eine einfache Methode empfehlen, mit der jeder es innerhalb kürzester Zeit schaffen kann, im Hier und Jetzt Zufriedenheit zu empfinden.

Mit nur zwei Minuten Aufwand an 21 aufeinanderfolgenden Tagen ist es laut Achor möglich, das Gehirn gewissermaßen neu zu programmieren, so dass es optimistischer und erfolgreicher arbeitet.

Das gelingt, indem man jeden Tag drei neue Dinge aufschreibt, für die man dankbar ist. Nach 21 Tagen beginnt das Gehirn dann, die Welt zuerst nach positiven und nicht nach negativen Dingen zu scannen. Diese einfache Methode hat sich in Achors Forschungsarbeit als wirksam erwiesen.

Achtsamkeit und Dankbarkeit führen zu einem stärkeren Glücksempfinden. Und das wiederum ist der Schlüssel zu größerem Erfolg.

(In Auszügen aus http://www.huffingtonpost.de/)