DATEV Digitalisierungsindex für Steuerberater

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Die DATEV eG, als Genossenschaft für die steuerberatenden Berufe, hat gemeinsam mit der GfK den Stand der Digitalisierung der Steuerberater bewertet und einen Digitalisierungsindex geschaffen. Dieser Index hat eine Skala von 0 bis 200 und wird in 5 Kategorien unterteilt. Diese sind:

  • Digitalisierungsstrategie
  • Dateninput
  • Prozesse
  • Personal/Organisation
  • Datenoutput

Der Durchschnitt aller Kategorien ist dann die Gesamtkategorie bzw. der Digitalisierungsindex.

Der Digitalisierungsindex ist zwischen den einzelnen Kanzleigrößen unterschiedlich. So sind kleine Kanzleien (1 bis 4 Mitarbeiter) bei einem Gesamtwert von 84,9, während mittelgroße Kanzleien (5 bis 13 Mitarbeiter) schon einen Digitalisierungsindex von 103,2 und große Kanzleien (größer 14 Mitarbeitern) einen von 117 haben.  Dieses ergibt einen durchschnittlichen Wert von 98,2, damit lässt sich festhalten, dass – bei einem Maximalwert von 200 – nicht einmal 50% des Digitalisierungsindexes erreicht sind.

Wo Sind Stärken, wo sind Schwächen?

Auffällig ist, dass in den Bereichen Strategie und Organisation die Digitalisierung wesentlich weiter fortgeschritten ist als in den Bereichen Dateninput und vor allem auch Datenoutput. So hat der Index des Datenoutputs über alle Kanzleien nur einen Wert von 86,4, während dieser bei kleinen Kanzleien sogar bei nur 72,5 liegt. Das ist der zweitschlechteste Wert des kompletten, zur Verfügung stehenden, Digitalisierungsindexes.

Gerade der Datenoutput und die Präsentation der Daten ist aus unserer Sicht ein sehr wichtiges Thema. Der ähnlich schlechtabschneidende Teilindex des Dateninputs wird beim Mandanten mit Arbeit und Outsourcing durch die Kanzlei wahrgenommen. Im Gegensatz dazu kann aber beim Mandanten mit einem Präsentations- oder Analysetool gepunktet werden. Der Mandant bekommt bspw. eine App oder Website und kann selber die Daten seines Unternehmens analysieren. Dieses ist, aus unserer Sicht, ein großer Vorteil für den Steuerberater. Durch die Analyse entstehen oftmals Fragen und diese führen dann wieder zu Beratungsleistungen der Kanzlei.

Gerade beim Thema Output können wir, als Hersteller von kontool, natürlich schnelle und einfache Hilfe schaffen. Wir denken, dass die klassische BWA, ob nun in Papierform oder als pdf-Dokument ausgedient hat und wir sind davon überzeugt, dass die modernen Analyse- und Planungsfunktionen, die in vielen mittständischen Unternehmen mittlerweile standard sind, genutzt werden sollten.

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.datev.de/web/de/top-themen/steuerberater/weitere-themen/datev-branchenmonitor/datev-digitalisierungsindex/

https://www.datev.de/web/de/media/datev_de/pdf/digitalisierungsindex_welle_3_2017.pdf

Benjamin Panke
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Geschäftsführer

Gründer und Geschäftsführer der kantiko GmbH, kümmert sich um Vertrieb, Spezialist in Sachen Planung und Forecasting.